
Kündigung arbeitnehmer krankheit. Er weiß wie firmen dauerkranke und blaumacher loswerden. Kündigung wegen krankheit durch den arbeitnehmer. Zwei wochen nach bekanntwerden des wichtigen grundes muss die kündigung dem arbeitgeber zugegangen sein. Das bedeutet dass ein nicht steuerbarer umstand in der person des arbeitnehmers in diesem fall die krankheit vorliegt.
Will ein arbeitnehmer ordentlich kündigen so muss er dafür keinen grund angeben. Krankheit schützt vor kündigung. Geht dem arbeitnehmer das kündigungsschreiben während er krank ist zu ist die kündigung deshalb noch nicht unwirksam. Der arbeitnehmer muss diese fristlose kündigung dann regelmäßig akzeptieren.
Dies ergibt sich unmittelbar aus der vorschrift des paragraphen 626 abs. Ist die krankheit selbst der kündigungsgrund dann liegt eine sogenannte krankheitsbedingte kündigung vor. Kündigungen dürfen auch ausgesprochen werden während der arbeitnehmer krank ist. Eine kündigung wegen krankheit ist zulässig wenn das vertragsverhältnis zwischen beiden parteien also arbeitnehmer und arbeitgeber erheblich gestört ist.
Ein mythos sagt arbeitsrechtler alexander birkhahn. Nach studien der bundesagentur für arbeit und der krankenkassen fehlten im jahr 2006 arbeitnehmer nur durchschnittlich 105 tage wegen krankheit. Nach dem kündigungsschutzgesetz stellt dies eine personenbedingte kündigung dar. Bei der kündigung während einer krankheit geht es um den zeitpunkt der kündigung also um die frage ob einem arbeitnehmer gekündigt werden kann wenn er krank ist.
Die weit verbreitete annahme während einer krankheit sei man vor einer kündigung sicher ist falsch. Zwar ist eine erkrankung allein grundsätzlich noch kein kündigungsgrund. Eine kündigung während krankschreibung kann. Dass eine kündigung während der krankheit unwirksam ist ist ein hartnäckiger irrtum.
2010 waren es schon über 12 volle tage und eine aktuelle studie geht für 2012 von einem rekordstand von über 14 arbeitstagen aus.