
Kündigungsbestätigung arbeitgeber an arbeitnehmer. Hallo ich habe bei meinem arbeitgeber fristgemäß gekündigt. Der arbeitnehmer kann hier kündigungsschutzklage erheben wenn nicht dann tritt die rechtmäßigkeitsfiktion nach 7 kschg ein. Ob die kündigung rechtmäßig ist und das arbeitsverhältnis beendet ist eine andere frage. Es könnte zum beispiel sein dass zweifel an einer fristgerechten zustellung erhoben werden.
Eine kündigungsbestätigung anzufordern ist deshalb sinnvoll da sie als kündigender die beweislast tragen. Meine frage bezieht sich nun auf einen satz der in dem brief geschrieben steht. Kündigung ging laut einschreiben auch ein und ich habe heute eine kündigungsbestätigung erhalten. Sie soll belegen dass das kündigungsschreiben in den wirkungsbereich des adressaten gelangt ist sprich dass er es erhalten hat.
Kündigungsfrist zu beachten ist dabei dass arbeitnehmer grundsätzlich eine andere gesetzliche kündigungsfrist 622 bgb haben als der arbeitgeber. Die kündigung wurde vom arbeitgeber angekommen und ich bekam im laufe einer woche einen brief mit der kündigungsbestätigung von der firma. Sie arbeiten für einen verein oder eine firma verwalten mitgliedschaften abonnements und ähnliches und wurden um eine schriftliche bestätigung einer kündigung gebeten. Die sogenannte kündigungsbestätigung ist ein nachweis des zugangs insbesondere des zeitpunkts des zugangs.
übergibt der arbeitgeber dem arbeitnehmer die kündigung direkt dann geht diese in diesem moment zu. Ihr vertrag endet somit fristgemäß zum xxxxxxxx. Behauptet ihr gegenüber keine kündigung erhalten zu haben müssen sie im zweifel das gegenteil nachweisen können. Nicht nur arbeitgeber können ein bestehendes arbeitsverhältnis einseitig durch kündigung beenden sondern auch arbeitnehmer.
Grundsätzlich besteht kein rechtsanspruch auf eine kündigungsbestätigung vom chef. Eine bestätigung der kündigung dient in allererster linie dazu sicherheit zu schaffen.