
Ordentliche kündigung frist betriebsrat. Ordentliche kündigungen können betriebs personen oder verhaltensbedingt sein 1 abs. Der betriebsrat als gremium ist vor ausspruch einer ordentlichen kündigung anzuhören. Der betriebsrat kann einer ordentlichen kündigung im rahmen der vorgesehenen frist widersprechen wenn bestimmte in 102 betrvg genannte voraussetzungen gegeben sind. Das wichtigste in kürze.
Bei einer ordentlichen kündigung ist das arbeitsverhältnis nicht sofort beendet sondern erst nach einer frist. Diese kann vom arbeitsgericht ersetzt werden. Vor einer außerordentlichen kündigung muss zusätzlich seine zustimmung eingeholt werden. 2äußert er sich innerhalb dieser frist nicht gilt seine zustimmung zur kündigung als erteilt.
3hat der betriebsrat gegen eine außerordentliche kündigung bedenken so hat er diese unter angabe der gründe. Anhörung des betriebsrats der betriebsrat ist vor jeder kündigung zu hören. Der 102 betrvg benennt für die anhörung des betriebsrats zwei unterschiedlich fristen. Die kündigungsfrist hängt davon ab wie lange der arbeitnehmer beschäftigt war.
Versäumt der betriebsrat im ersten fall diese frist so gilt seine zustimmung als erteilt. Einmal die wochenfrist bei der anhörung zur ordentlichen kündigung und einmal eine frist von drei tagen wenn es um außerordentliche kündigungen geht. 2 1hat der betriebsrat gegen eine ordentliche kündigung bedenken so hat er diese unter angabe der gründe dem arbeitgeber spätestens innerhalb einer woche schriftlich mitzuteilen.